„Neue“ Baumarten für den Klimawandel?
|
Die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Wälder machen sich deutlich schneller Dabei sollte man sich zunächst aus dem Fundus der heimischen Baumarten bedienen. Viele heimische |
|
Das Klima ändert sich rascher als Bäume in einer Generation wachsen. Dürre- und hitzeresistente Baumarten, die Winterkälte vertragen und auch Spätfrost wegstecken können, sind gefragt.
Waldbauliche Erfahrungen aus der Vergangenheit reichen oft nicht mehr aus.
Bereits jetzt können sich Waldbesitzer im Rahmen der Beratung durch die Forstverwaltung auch die Eignung nicht heimischer Baumarten auf ihrer Waldfläche anzeigen lassen, so z.B. für Edelkastanie, Flaumeiche, Französischer Ahorn, Japanische Lärche, Küsten-Tanne, Robinie, Roteiche, Schwarzkiefer und Zerreiche.
Unter bestimmten Bedingungen kann auch die Kulturbegründung mit diesen Baumarten mit Fördermitteln des Staates unterstützt werden. Sollten Sie Interesse haben, solche Baumarten in Ihrem Wald zu pflanzen, bemüht sich das Team der FBG Fränkische Rhön und Grabfeld w.V. gerne um die Beschaffung des Pflanzgutes.
| Herbstfärbung der Roteiche | Früchte und Blätter der Roteiche |
Gleichzeitig laufen Anbauversuche für weitere Baumarten, wie z.B. die Libanonzeder, die Atlaszeder oder die Türkische Tanne. Hier sollte man zunächst abwarten, welche Erfahrung die Forschung bei diesen Versuchen macht.
Links: Zweig und Nadeln der Libanonzeder Rechts: Ca. 25jährige Libanonzeder |
|
| |
Links: Zweig und Nadeln der Türkischen Tanne Rechts: Ca. 30jährige Türkische Tanne |