Aktuelles
Verschiebung der EUDR um ein Jahr
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Etappenziel erreicht – inhaltliche Überarbeitung weiter dringend erforderlich
Eine gute Nachricht für unsere bayerischen Waldbesitzer und Forstbetriebe. Wie vor kurzem aus Brüssel bestätigt, plant die EU-Kommission dem Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament zu empfehlen, die Einführung der EUDR (Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten) um ein Jahr zu verschieben.
Die Regelungen sollten demnach für Großunternehmen erst zum 30.12.2025 und für Klein- und Kleinstunternehmen erst zum 30.06.2026 verbindlich werden. Hintergrund ist, dass die dazu erforderlichen Online-Portale nach Ansicht der Branche bis heute nicht einsatzfähig sind. Jedenfalls ist eine rechtskonforme Umsetzung und Implementierung für die Forstbetriebe bis zum 30.12.2024 nicht darstellbar. Darüber hinaus betrifft dies nicht nur Holz aus bayerischen Wäldern, sondern zudem die Rohstoffe Soja, Palmöl, Kaffee, Kakao, Naturkautschuk und Rind. Ganze Industriezweige hatten sich EU-weit gegen die Umsetzung der EUDR gewandt.
Aufruf zur Unterstützung der Petition „Für eine selbstbestimmte Waldbewirtschaftung“
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Hiermit weisen wir auf die Petition aus Österreich “Für eine selbstbestimmte Waldbewirtschaftung - gegen eine EU-Politik der Bevormundung” hin, die nun bis zum 20. Juli 2024 verlängert wurde. Die Petition wendet sich gegen die überzogenen Auflagen durch das Gesetz „entwaldungsfreie Lieferketten“
Die Petition ist unter folgendem Link erreichbar: https://www.openpetition.eu/petition/online/fuer-eine-selbstbestimmte-waldbewirtschaftung-gegen-eine-eu-politik-der-bevormundung
Somit verbleiben noch 2 Wochen, in denen das erforderliche Ziel von 50.000 Stimmen erreicht werden kann. Aktuell sind 78 % der Stimmen erreicht.
Bitte unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Stimme und geben Sie den Link weiter.
Quelle: Bay. Waldbesitzerverband
Waldbesitzerverband kritisiert Bürokratismus, Unverständnis und Ideologie
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Auf den Demonstrationen der Landwirte anlässlich der Aktionswoche in München, Augsburg und Nürnberg hat der Präsident des bayerischen Waldbesitzerverbandes, Josef Ziegler, mit deutlichen Worten die noch nie dagewesene Welle an Regulierung und Bürokratie in Brüssel und Berlin kritisiert.
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Neues Kursprogramm der Bayerischen Waldbauernschule
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Das neue Kursprogramm 2024 der Bayerischen Waldbauernschule wurde veröffentlicht. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in das Kursangebot: Umfassende Kompetenz für die Waldbewirtschaftung vermittelt der dreiwöchige „Grundkurs Waldwirtschaft“, der von der WBS bereits über 350-mal durchgeführt wurde und auch in einzelnen Wochenmodulen belegt werden kann. Er ist der „Klassiker“ für landwirtschaftliche Hofnachfolgerinnen und Hofnachfolger, aber auch für besonders interessierte größere Privatwaldbesitzer und ermöglicht detailreiche Einblicke in eine fachgerechte Waldbewirtschaftung.
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Waldholz bleibt eine erneuerbare Energiequelle - Einigung bei der EU
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Nach einem Verhandlungsmarathon haben sich die Trilog-Partner (EU-Kommission, EU-Parlament und Rat) auf ein Ergebnis zu RED III - der Erneuerbare Energien Richtlinie der EU - geeinigt. Im Ergebnis bleibt Holz aus dem Wald ein erneuerbarer Energieträger. Was sich so logisch anhört, wurde von einzelnen Akteuren in Frage gestellt.
Der Präsident des Bay. Waldbesitzervervands Josef Ziegler kommentierte in einer ersten Stellungnahme die Ergebnisse wie folgt:
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- Diskriminierung von primärer holzartiger Biomasse als erneuerbare und förderfähige Energiequelle
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