Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeld w.V.
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Aktuelles

Die Forstbetriebsgemeinschaft ist umgezogen!

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Veröffentlicht: 11. Februar 2019

Gebaeude FBG

Seit Ende Januar 2019 befindet sich die FBG Fränkische Rhön und Grabfeldw.V. in der neuen Geschäftsstelle in der Kolpingstraße 18, nicht weit vom alten Standort entfernt. Sie erreichen uns auch weiterhin unter den bekannten Telefonnummern, auch an der e-mail hat sich nichts geändert. Die genaue Lage der Geschäftsstelle entnehmen Sie unten abgebildetem Lageplan.

LageplanGeschäftsstelle

So finden Sie die neue Geschäftsstelle in der Kolpingstraße 18. Die Parkmöglichkeiten vor der Geschäftsstelle sind begrenzt. Sie können auch den 300m entfernten öffentlichen Parkplatz in der Otto-Hahn-Straße nutzen!

 

Spitzenergebnisse beim Wertholz

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Veröffentlicht: 29. Januar 2019

Bei der 14. Laubholz-Submission der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Unterfranken wurden die wertvollsten Stämme aus der nachhaltigen Bewirtschaftung der unterfränkischen Wälder angeboten.
Neun unterfränkische Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) beteiligten sich an der Laubholz-Submission. Insgesamt wurden über 3.000 Festmeter Wert- und Schneideholzstämme von 21 verschiedenen Baumarten auf den sieben Lagerplätzen in Unterfranken zur Begutachtung durch die Kaufinteressenten aufgelegt.
Absolute Spitzenergebnisse erzielte das Wertholz der FBG Fränkische Rhön und Grabfeldw.V.: Auf dem Lagerplatz in Hendungen lag der Durchschnittspreis bei der Baumart Eiche bei 858 € pro fm (Durchschnitt aller unterfränkischen Plätze: 579 € / fm). Von den insgesamt aufgelegten 2360 Wertholzstämmen brachte unsere FBG 8 Stämme unter die TOP 20 und ist damit die erfolgreichste aller neun beteiligten Forstbetriebsgemeinschaften. Die „Braut“ der Versteigerung kam aus dem Gemeindewald des Marktes Saal a.d. Saale und erzielte sagenhafte 2487 € pro fm!
Der Geschäftsführer der FBG Fränkische Rhön und Grabfeldw.V., Jörg Mäckler, weist in diesem Zusammenhang auf die zur Zeit sehr guten Vermarktungsmöglichkeiten für Eichenstammholz hin. Nicht nur Werthölzer seien gesucht, auch geringwertigere Stammholzqualitäten lassen sich zu sehr guten Preisen vermarkten. Angesichts schwieriger Absatzmöglichkeiten beim Nadelholz infolge der Sturm- und Käferschäden stellt der Einschlag von Laubholz in dieser Saison daher eine gute Alternative für den Waldbesitzer dar. Die FBG Fränkische Rhön und Grabfeldw.V. als Ihr Partner wird das Bestmögliche am Holzmarkt für Sie herausholen!

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Foto: Förster Holger Tillmann, FBG-Wertholzkoordinator Roland Warmuth und Bürgermeister Norbert Bauer freuen sich über den Spitzenstamm
aus dem Wald des Marktes Saal a.d.Saale, eine Eiche mit 1,94 fm Volumen.– (Quelle: W. Handwerk)

Waldpakt unterzeichnet

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Veröffentlicht: 17. September 2018

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum 100jährigen Bestehen des Bay. Waldbesitzerverbandes auf der Interforst in München wurde am 18.Juli 2018 die „Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Bayerischen Forstwirtschaft und des ländlichen Raumes – Zukunft für Bayerns Wälder“ unterzeichnet.

Der neue Waldpakt wurde vom Bay. Waldbesitzerverband initiiert und mit der bayerischen Staatsregierung ausgehandelt. Unterzeichnet wurde die Erklärung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Forstministerin Michaela Kaniber, dem Waldbesitzerverband, dem Bauernverband sowie dem Bay. Gemeindetag und Städtetag. Bei der Veranstaltung anwesend waren auch Vertreter der FBG Fränkische Rhön und Grabfeld w.V.

Geschäftsführer Jörg Mäckler, Försterin Insa Forstreuter, Forstlicher Berater Joachim Dahmer und unser langjährige Berater Erwin Kruczek verfolgten die Veranstaltung zusammen mit über 1200 Gästen.

Nach der Unterzeichnung nahm sich die Ministerin viel Zeit für Gespräche mit den einzelnen Gästen, so gab es auch für unseren Geschäftsführer die Gelegenheit zum offenen Gespräche mit Michaela Kaniber.

Der Umbau labiler Waldbestände in klimatolerante Mischwälder und das Bekenntnis zur multifunktionalen Forstwirtschaft sind zentrale Punkte im Waldpakt. Der Freistaat wird den Waldumbau auch künftig nach Kräften unterstützen. Darüber hinaus bekennen sich die Unterzeichner unter anderem dazu, die Artenvielfalt und den naturschutzfachlichen Wert der Wälder zu erhalten und die Verwendung von Holz bei öffentlichen Bauten voranzubringen.

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Foto: Forstministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Geschäftsführer Jörg Mäckler und Geschäftsführerin Birgitt Ullrich (FV Unterfranken) – (Quelle: C. Mehlhorn)

Stürme, Dürre, Schädlinge

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Veröffentlicht: 17. September 2018

Stürme, Dürre, Schädlinge: Bayerische Wälder und Waldbesitzer vor historischer Herausforderung - Spitzenvertreter der Bayerischen Forstwirtschaft veröffentlichen gemeinsames Positionspapier

Führende Vertreter aus Waldbesitz, Landwirtschaft, Grundeigentümer und Bewirtschafter berieten bei einem Spitzentreffen in Regensburg zur aktuell schwierigen Lage der bayerischen Waldbesitzer. „Die Lage hat sich in den letzten Wochen dramatisch zugespitzt: Hohe Schadholzmengen der jüngsten Stürme, der trockene, heiße Dürresommer 2018 und die stark zugespitzte Borkenkäfersituation treffen die bayerischen Waldbesitzer sehr hart. Dabei geht es auch um Existenzen. In manchen Regionen ist der Holzmarkt unter starkem Druck und es wird schwieriger, Holz zu verkaufen“, so Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands. 

Dabei sind die großen Probleme, mit denen sich die bayerischen Waldbauern und Förster konfrontiert sehen, nicht hausgemacht. Die Lage hat sich durch verschiedene Ereignisse in ganz Europa so dramatisch entwickelt: Neben großen Holzmengen, die insbesondere nach dem Januar-Sturm Friederike in Nord- und Ostdeutschland anfielen und jetzt den Holzmarkt auch in Bayern stark belasten, hat der historisch trockene und anhaltend heiße Sommer 2018 dazu geführt, dass auch die Borkenkäferzahlen sich in den letzten Wochen in weiten Teilen Bayerns nach oben entwickelt haben. Besonders schlimm sieht es in Tschechien aus, wo eine großflächige Borkenkäfer-Massenvermehrung im Gang ist. Von dort kommen weitere größere Mengen Käferholz auch auf den bayerischen Markt.

Der Import des tschechischen Käferholzes birgt noch eine weitere Gefahr: Die bayerischen Waldbesitzer fürchten, dass eine aggressive und in den tschechischen Fichtenwäldern bereits weit verbreitete invasive Borkenkäferart mit den Holztransporten auch nach Bayern eingeschleppt werden könnte: Der sogenannte „Nordische Fichtenborkenkäfer“ (Ips duplicatus), der in Bayern derzeit noch nicht als Schädling auftritt, hat seit etwa zwei Jahren großen Anteil daran, dass weite Landstriche in Tschechien sprichwörtlich entwaldet werden, wie tschechische Experten ihren bayerischen Kollegen berichten. Ein Alarmsignal für die bayerischen Waldbesitzer und Förster: „Wir befürchten, dass diese aggressive Käferart durch die zahlreichen Holztransporte per Zug und per Lkw, die laufend über die Grenze nach Bayern kommen, in großen Stückzahlen eingeschleppt wird und hier ihre Massenvermehrung fortsetzt. Dies muss mit allen Mitteln verhindert werden, zum Beispiel mit Kontrollen durch die zuständigen Behörden und weitere Maßnahmen“, so der einhellige Tenor der Teilnehmer der Sitzung.

Der Chef der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, unterstrich, dass der Staatswald sich in diesen Zeiten solidarisch mit den privaten Waldbesitzern zeige. Er erläuterte, dass die Bayerischen Staatsforsten in den letzten Monaten viele Bäume, die nach den Fachplanungen für eine Fällung vorgesehen waren, nicht geerntet haben. „Allein im Sommer 2018 haben wir entschieden, rund 200.000 Festmeter Holz in den Monaten Juli und August nicht einzuschlagen. Dies bedeutet eine markante Minderung des gesamten Holzeinschlags um ein Viertel in den Monaten Juli und August über alle Baumarten im Vergleich zum Vorjahr.“

Die Teilnehmer des Spitzentreffens sehen akuten Handlungsbedarf, um die bisher beispiellose Situation und die Gefahren für unsere Wälder zumindest mindern zu können. Sie formulierten folgende Forderungen an die Politik und die zuständigen Behörden:

  • Sofortige Durchführung phytosanitärer Maßnahmen beim Import von Rundholz aus Tschechien; in einem ersten Schritt z. B. Stichproben-Kontrollen bei der Einfuhr: Es muss Klarheit geschaffen werden, ob Züge und LKW mit tschechischem Rundholz auch neue, schädliche Käferarten nach Bayern bringen. Es ist sicherzustellen, dass insb. der Nordische Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus) nicht massiv nach Bayern eingeschleppt wird.

  • Mehr Wettbewerb in der Sägeindustrie: Strukturpolitischer Ausbau bzw. Stärkung der Sägewerkskapazitäten v. a. im ostbayerischen Raum, um die großen Holzmengen verarbeiten zu können und angemessene Holzpreise zu sichern.

  • Umgehender Aufbau von Lagerkapazitäten: Spürbare finanzielle Unterstützung / Förderung leistungsfähiger Nasslager für Privat- und Körperschaftswälder, um Holz qualitätserhaltend einlagern zu können und so dem Borkenkäfer Brutraum zu entziehen. Hierfür erscheint es dringend notwendig, die Förderung anzupassen. Die bei der Genehmigung von Nasslagerplätzen beteiligten Behörden sollten die Waldbesitzer und Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse wirksam und zeitnah unterstützen, z. B. durch verkürzte Genehmigungsverfahren und Hilfe bei der Suche nach Standorten.

  • Gewährung von Struktur- und Liquiditätshilfen für Waldbesitzer in den nächsten Jahren, in denen große Schadholz-Mengen den bayerischen Holzmarkt stark belasten. Sicherstellung der Liquidität, damit die betroffenen Waldbesitzer weiterhin gegen Borkenkäfer vorgehen und Forstunternehmer bezahlen können, die die Aufarbeitung unterstützen. Für diese Hilfen sollte als erster und schnell umsetzbarer Schritt der Rückgriff auf noch nicht abgerufene Mittel aus den Unterstützungsleistungen nach Sturm „Kolle“ geprüft werden.

  • Steuerliche Erleichterungen: Die bestehenden gesetzlichen Spielräume sind zur Entlastung der betroffenen Waldbesitzer unverzüglich und umfassend auszuschöpfen bzw. in Kraft zu setzen. Dies gilt beispielsweise für die Anhebung der Betriebsausgabenpauschale und die Gewährung des Viertel-Steuersatzes ab dem ersten Festmeter an für Kalamitätsholz nach § 34b EStG.

  • Solidarität des Staatswaldes: Die Bayerischen Staatsforsten sagen zu, in Solidarität mit dem bayerischen Privatwald die bereits seit Monaten praktizierte deutliche Zurückhaltung beim Einschlag frischen Fichtenstammholzes in den betroffenen Regionen fortzuführen, solange dies aufgrund der Sondersituation notwendig ist.

Die Gesprächsteilnehmer appellieren an die Solidarität aller Waldbesitzer und fordern diese auf, den Einschlag frischen Fichtenstammholzes bis auf weiteres deutlich zu reduzieren und der Käfersuche und Aufarbeitung des Kalamitätsholzes höchste Priorität einzuräumen. Nur so sei es möglich, eine weitere Vermehrung des Borkenkäfers effektiv einzudämmen. Die Waldbesitzer appellieren zudem an die Säger, durch eine rasche Abfuhr der Kalamitätshölzer die bayerischen Waldbesitzer bei ihren Waldschutzmaßnahmen zu unterstützen.

Frischholz sollte ausschließlich nachfrageorientiert mit entsprechenden Verträgen und Abfuhrgarantie eingeschlagen werden. Dabei erwarten die Waldbesitzer von Sägerseite für bereit gestelltes frisches Fichtenstammholz Vertragskonditionen, die dem Vorkalamitätsniveau entsprechen.

(Quelle: Bay.Waldbesitzerverband)

Bayerns Wälder leiden unter Hitze und Trockenheit

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Veröffentlicht: 23. August 2018

Überall sichtbar sind mittlerweilen die Folgen der großen Hitze und langen Trockenheit.
In vielen Bereichen von Bayern fehlt seit Wochen der Niederschlag und die andauernde Hitze macht den Bäumen zu schaffen. Nicht nur die Fichte, welche stark unter den Borkenkäfern leidet, sondern auch die Laubbäume sind heuer durch Hitze und Wassermangel gestresst. 

Bayerns Wälder sind durch die extremen Wetterverhältnisse der letzten Jahre extrem belastet. Die Jahre 2015 bis 2017 waren bereits durch zunehmende Hitze und Trockenheit gekennzeichnet. Laut Deutschem Wetterdienst zeigen dauerhafte Hitze und Trockenheit nun im laufenden Jahr 2018 erneut Rekordniveau - es handele sich um ein klimatisches Jahrhundertereignis!

borkenkaefer

Foto: Käferbefall in der Fichte (Quelle: J. Dahmer)

Die Wälder leiden sehr unter dem extremen Trockenstress. Speziell die jungen Bäume in den Forstkulturen vertrocknen in großer Zahl. Bei anhaltender Trockenheit muss damit gerechnet werden, dass über die Hälfte der Kulturen ausfallen. Aber auch die alten Waldbestände leiden. Derzeit profitieren wärmeliebende Schädlinge wie der Schwammspinner und der Eichenprozessionsspinner und schädigen unsere Laubwälder. Fichten können sich aufgrund des Wassermangels nur schlecht gegen den Borkenkäfer wehren. So setzt sich die dramatische Borkenkäfersituation der vergangenen Jahre auch im Jahr 2018 fort. Hinzu kommen Zuwachsverluste, Trockenschäden an allen Baumarten und erhebliche finanzielle Einbußen bei der Holzvermarktung, da das Schadholz nur mit empfindlichen Preisabschlägen vermarktet werden kann. Wälder werden generationsübergreifend gepflegt und benötigen viele Jahrzehnte, um Erträge liefern zu können.

Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, zur aktuellen Situation: „Die vielfältigen Leistungen unserer Wälder für die Gesellschaft und speziell für den Klimaschutz geraten durch die sommerlichen Wetterextreme der letzten Jahre in ernsthafte Gefahr. Die Waldbesitzer brauchen dringend Unterstützung – die wirtschaftlichen Schäden belaufen sich in Bayern bereits jetzt auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Hier müssen neue rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, um betroffene Waldbesitzer finanziell und organisatorisch wirksam unterstützen zu können.“

Mehr Informationen finden Sie auch hier:

http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/197878/index.php

(Quelle: Bay. Waldbesitzerverband / Bay. Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft)

  1. Achtung Borkenkäfer! Die Zeit läuft!
  2. Unterfränkischer Wald im Wandel - Rückzug des Staates soll "verträglich" sein

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