Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeld w.V.
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Aktuelles

Aushaltung von Käferholz

Details
Veröffentlicht: 23. April 2020

Weiterhin fällt sehr viel borkenkäferbefallenes Fichtenstammholz an. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise zur Aushaltung von Käferholz.

Damit Sie ihr Käferholz einfacher aufnehmen und melden können, nutzen Sie die Fichten-Strichliste, die Sie auch unter „Unsere FBG-Download“ finden

Waldbewirtschaftung in Zeiten der Corona-Krise

Details
Veröffentlicht: 27. März 2020

Was darf ich noch tun im Wald?

Im Folgenden möchten wir einige Hinweise des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu häufigen Fragen in Zusammenhang mit den Beschränkungen durch das Corona-Virus wiedergeben

Ist Waldarbeit weiter möglich?

Ja, wenn die Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Das gilt auch für Brennholzselbstwerber. Die Vorgaben zur Arbeitssicherheit sind selbstverständlich einzuhalten. Alleinarbeit ist bei motormanueller Aufarbeitung zu vermeiden, die gebotenen Schutzmaßnahmen (Abstand mindestens 1,5 Meter und kein Körperkontakt) sind jedoch zu wahren. Mehr Infos zum Thema Arbeitssicherheit gibt es unter: https://www.svlfg.de/forst

Dürfen noch Beratungsgespräche mit Waldbesitzern stattfinden?

Einzel-Beratungsgespräche im Wald sind möglich – aber nur dann, wenn sie nicht verschiebbar sind und die gebotenen Schutzmaßnahmen (Abstand mindestens 1,5 Meter) eingehalten werden. Wann immer möglich, sind Telefon und Email vorzuziehen.

Soll ich jetzt weiter meine Sturmschäden/mein Sturmholz aufarbeiten?

Ja, das ist mit Blick auf den Borkenkäfer sogar besonders wichtig. Auch hier gilt: Die gebotenen Schutzmaßnahmen beim Kontakt zu anderen Menschen sind zu wahren (Abstand mindestens 1,5 Meter und kein Körperkontakt). Die Vorgaben zur Arbeitssicherheit sind aber einzuhalten: Bei motormanueller Aufarbeitung ist Alleinarbeit zu vermeiden. Mehr Infos zum Thema Arbeitssicherheit gibt es unter: https://www.svlfg.de/forst.

Muss ich meinen Wald weiter auf Käferbefall kontrollieren?

Ja, hierzu sind Waldbesitzer gesetzlich verpflichtet. Die Kontrolle ist gerade in den nächsten Wochen entscheidend, denn befallene Bäume müssen rasch aufgearbeitet werden, um eine Ausbreitung der Käfer zu verhindern.

Kann ich jetzt meine Kulturen pflanzen?

Ja. Die Frühjahrspflanzung zählt zu den regulären Betriebsarbeiten (siehe auch FAQ zu Betriebsuntersagungen/-einschränkungen). Durch entsprechende Arbeitsorganisation sind aber Kontakte zu anderen Menschen möglichst zu vermeiden.

Kann ich weiterhin Förderanträge stellen?

Ja. Allerdings ist bei der Erarbeitung und Erstellung der unmittelbare persönliche Kontakt möglichst zu vermeiden. Bei der Beratung und der Unterzeichnung der Anträge sind die gebotenen Schutzmaßnahmen (Abstand mindestens 1,5 Meter und kein Körperkontakt) einzuhalten. Gemeinsame Termine im Büro müssen unterbleiben, Fragen sollen telefonisch geklärt werden.

Muss ich weiterhin vor Maßnahmenbeginn einen Förderantrag stellen?

Bei waldbaulichen Maßnahmen (z.B. Wiederaufforstung) ist die vorherige Antragstellung und Bewilligung weiter erforderlich. Ausnahme ist die insektizidfreie Borkenkäferbekämpfung: Hier kann wegen Gefahr in Verzug begonnen werden, die Antragstellung ist aber unverzüglich nachzuholen.

Wann bekomme ich meine Förderung ausgezahlt?

Bewilligte Maßnahmen werden im gewohnten Verfahren nach Eingang der Fertigstellungsanzeige geprüft und, sofern alle Fördervoraussetzungen eingehalten wurden, ausgezahlt.

Fragen zur Jagd

https://www.wildtierportal.bayern.de/corona

Neue Förderrichtlinien für klimafeste Wälder

Details
Veröffentlicht: 24. Februar 2020

Mit einem millionenschweren Förderprogramm will Staatsministerin Michaela Kaniber den Aufbau klimafester und artenreicher Wälder im Freistaat vorantreiben. Die Ministerin hat dazu die Zuschüsse für private Waldbesitzer und Kommunen, die zukunftsfähige Mischwälder pflanzen, pflegen und erhalten, nahezu verdoppelt: Der Freistaat übernimmt damit künftig bis zu 90 Prozent der entstehenden Kosten. „Unsere Wälder leiden sehr unter dem Klimawandel. Wir müssen sie stärken und für die Zukunft rüsten, damit wir sie für unsere Kinder und Enkel erhalten können“, sagte Kaniber in München.

Bis zu 80 Millionen Euro, davon rund 30 Millionen Euro Bundesmittel, will die Ministerin allein heuer bereitstellen. Sie erwartet sich davon kräftigen Rückenwind für den Umbau labiler Nadelwälder und eine rasche Wiederbewaldung der durch Stürme, Dürre oder Schädlinge entstandenen Kahlflächen. Besondere Herausforderung sind laut Kaniber die in Bayern oft geringen Besitzgrößen: 56 Prozent der Wälder – rund 1,5 Millionen Hektar – sind auf 700.000 private Waldbesitzer verteilt. 12 Prozent der Wälder gehören den Kommunen, 30 Prozent dem Staat und zwei Prozent dem Bund.

Der Ministerin zufolge ist der Wald nicht nur Betroffener des Klimawandels, sondern auch wichtiger Teil der Lösung. Wälder seien als Klimaspeicher von unschätzbarem Wert. „Wenn Bäume wachsen, entziehen sie der Atmosphäre Kohlendioxid und speichern es als Kohlenstoff im Holz – allein in Bayern rund 27 Millionen Tonnen pro Jahr“, so Kaniber. Weil aber sterbende Bäume das Klimagas wieder freisetzen, sei es entscheidend, die Wälder auf Dauer intakt, stabil und vital zu halten. Dafür brauche es Baumarten, die dem Klima der Zukunft standhalten können. Zudem seien die Waldbesitzer gut beraten, in ihren Wäldern künftig auf drei oder mehr unterschiedliche Baumarten zu setzen – um klimabedingte Risiken zu streuen. Weil es hier an Erfahrung oft fehlt, hat die Ministerin jetzt von einer Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern und Praktikern Leitlinien für die Praxis erarbeiten lassen. Sie zeigen Chancen und Risiken für bereits etablierte sowie alternative Baumarten und sollen die Auswahl geeigneter Baumarten für stabile Zukunftswälder erleichtern.

Das neue Förderprogramm sowie die Leitlinien „Baumarten für den Klimawald“ finden sich im Internet unter

www.waldbesitzer-portal.bayern.de/foerderung
www.waldbesitzer-portal.bayern.de/klimawald-baumarten

Quelle: StMELF

wiederaufforstung 

Für die Wiederaufforstung von Schadflächen mit klimatoleranten Baumarten gibt es nun deutlich höhere Fördermittel des Staates (Foto: J. Dahmer)

Waldbesitzerverband begrüßt erhöhte Förderung des Waldumbaus

Details
Veröffentlicht: 24. Februar 2020

Die bayerischen Waldbesitzer begrüßen die Neufassung der waldbaulichen Förderrichtlinie zum 1. März 2020. Mit den wesentlich verbesserten Förderinstrumenten stärkt die Staatsregierung den Schutz des Waldes und unterstützt die Waldbesitzer beim Aufbau klimatoleranter Mischwälder. Rechtzeitig vor Beginn der Pflanzsaison erhalten private und kommunale Waldbesitzer nun Planungssicherheit und -perspektive für die notwendigen Pflanz- und Pflegemaßnahmen.

„Dass dies in diesem Umfang möglich wurde, geht auch auf den massiven Einsatz der Waldbesitzer vor Ort und in den Regionen zurück. Trotz steigender Waldschäden und sinkender Erzeugerpreise haben die Betroffenen nicht nachgelassen, auf die Bedeutung des Waldes und seine segensreichen Funktionen und Wirkungen in Zeiten der Klimaerwärmung hinzuweisen. Walderhalt und Waldumbau sind das Gebot der Stunde. Mit den verbesserten Fördermöglichkeiten werden die gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald und die Ziele der Waldbesitzer sehr gut zusammengeführt.“, so Präsident Josef Ziegler.

Der Wald und die Waldbesitzer sind die ersten sichtbaren Geschädigten des Klimawandels. Die bayerische Forstpolitik setzt mit der aktuellen Förderrichtlinie im bundesweiten Vergleich Maßstäbe.
Mit der verbesserten Förderung der kleinen Strukturen werden auch die Bewirtschafter kleinerer Waldflächen in die Lage versetzt, ihre Wälder umzubauen und zukunftsfähig zu machen. Die erhöhten Fördersätze für diese Gruppe sind vorausschauend, weil die Gefahr besteht, dass kleine Waldbesitzer wegen der zunehmenden Schäden resignieren.

Weitere neue Fördertatbestände werden nach Ansicht des Waldbesitzerverbandes den Waldumbau weiter voranbringen. Geförderte Anbauversuche werden mehr Erkenntnisse über wärmetolerantere Baumarten bringen. Und künftig kann auch die Anlage und Pflege insektenfreundlicher arten- und strukturreicher Waldränder gefördert werden. Damit wird ein vom Waldbesitzerverband angestrebtes Ziel aus dem Runden Tisch Artenschutz umgesetzt.

Quelle: Bay.Waldbesitzerverband

Wiederaufforstung der Schadflächen

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Veröffentlicht: 13. Januar 2020

Monatelang bestimmten die verheerenden Waldschäden in Folge der Dürren 2018 und 2019 die Schlagzeilen. Nun stehen Forstleute und WaldbesitzerInnnen vor der schwierigen Aufgabe, die Schadflächen mit geeignetem Pflanzgut wiederzubewalden. Die Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeldw.V. unterstützt dabei seit vielen Jahren die WaldbesitzerInnen beim Waldumbau im Zeichen des Klimawandels.

Zur Zeit sind die Pflanzmaßnahmen in den Wäldern des Vereinsgebietes in vollem Gange. Durch gute, langjährige Kontakte mit den Baumschulen können wir sicherstellen, dass die WaldbesitzerInnen ihre, für den Waldumbau dringend benötigten, Jungpflanzen auch termingerecht und kostengünstig erhalten. Das ist angesichts riesiger Kahlflächen in ganz Deutschland nicht selbstverständlich, der Bedarf an standortsgerechten Forstpflanzen ist sehr groß. Die FBG Fränkische Rhön und Grabfeldw.V. bestellt jedes Jahr durchschnittlich 100.000 Forstpflanzen für ihre Mitglieder. Die sorgsame Kontrolle der Pflanzenqualität bei der Anlieferung gehört dabei zu den Dienstleistungen der FBG. Durch die Bündelung von großen Bestellungen aus den Kommunalwäldern mit Kleinstbestellungen aus dem Kleinprivatwald werden hohe Rabatte und günstige Konditionen für alle Mitglieder erreicht.

Die FBG-Försterinnen Insa Forstreuter und Hannah Severin organisieren die Bestellungen und Abladestellen im Vereinsgebiet. Im Herbst 2019 wurden rund 60.000 Pflanzen an 55 Waldbesitzer ausgeliefert. Diese Pflanzensortimente werden von den Waldbesitzern selbst gepflanzt. Gleichzeitig sind jede Menge Pflanztrupps der Baumschulen und von Forstunternehmern im Vereinsgebiet unterwegs, die ebenfalls viele Pflanzen auf Schadflächen setzen. Gepflanzt werden die für den Waldumbau in Zeiten des Klimawandels geeigneten Baumarten, hauptsächlich Buchen, Eichen, Tannen, Douglasien und verschiedene Edellaubhölzer wie Ahorn und Kirsche.

Quelle: FBG Fränkische Rhön und Grabfeldw.V.

waldbesitzerfamilie

Gleich drei Generationen einer Waldbesitzerfamilie erhalten in Oberelsbach
Ihre bestellten Pflanzen: Familie Griebel bei der Pflanzenabholung zusammen
mit Förster Matthias Schlund vom AELF Bad Neustadt und unserer
FBG-Försterin  Insa Forstreuter (Foto: H. Severin)

  1. Neue Baumarten
  2. Weichenstellung für den Erhalt unserer Wälder
  3. Holz- und Energietag Oberelsbach
  4. Unser Wald im Klimawandel
  5. Aushaltung von Käferholz
  6. Die Forstbetriebsgemeinschaft ist umgezogen!
  7. Spitzenergebnisse beim Wertholz
  8. Waldpakt unterzeichnet
  9. Stürme, Dürre, Schädlinge
  10. Bayerns Wälder leiden unter Hitze und Trockenheit

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Aktuell

  • Wertholzsubmission 2026
  • 50-jähriges FBG Jubiläum
  • 1.Unterfränkischer Waldbesitzerinnentag
  • Wertholzsubmission

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Fax: 09771 / 97007
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